Ich bin jetzt eine Kugel

Aufnäher/Patch 76 Logo : Amazon.de: Fashion

In meiner Kindheit war das eine der bekanntesten Tankstellenmarken in Amerika. Fast an jeder Strassenecke drehte sich die berühmte orangefarbene Kugel.

Union Oil, das viele Jahre lang seinen Sitz in El Segundo, Kalifornien, hatte, brachte 1932 das Benzin „76“ auf den Markt. Der Name bezog sich auf die Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten von 1776 und entsprach zudem der Oktanzahl des Benzins im Jahr 1932.

Im Jahr 2005 startete der neue Eigentümer ConocoPhillips eine Rebranding-Kampagne, um die Designelemente der fusionierten Marken (76, Phillips und Conoco) zu vereinheitlichen. Dazu gehörte auch der Austausch aller orangefarbenen Kugelschilder durch Schilder im Monument-Stil (flache, scheibenförmige Schilder) in den Farben Rot-Orange und Blau. Als Reaktion auf die negative Publicity, die durch eine Basis-Kampagne unter dem Motto „Save The 76 Ball“ ausgelöst wurde, machte ConocoPhillips diese Entscheidung im Januar 2007 rückgängig und erklärte sich bereit, mehrere klassische orangefarbene 76-Kugeln an Museen zu spenden und etwa 100 Kugeln in der neuen rot-orange-blauen Farbgebung aufzustellen. Weiterlesen

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April! April!

Poisson d'avril: April, April!!! - frankreich-webazine.de

Was hat der Fisch mit einem Aprilscherz zu tun?

Fällst Du am ersten April auf einen Streich herein, wurdest Du sprichwörtlich „in den April geschickt“. Um den Scherz aufzulösen verwendest Du schließlich den Ausdruck „April! April!“. Woher beide Redensarten kommen ist nicht nachweislich geklärt.

Schon im Mittelalter gab es im Frühling Narrenspiele, Verkleidungen und Streiche.
Der April galt als launischer Monat („Der April macht, was er will“) – perfekt für Täuschungen und Schabernack. „In den April schicken“ taucht 1618 in Bayern erstmals schriftlich auf.

Schon früher, nämlich im 16. Jahrhundert entstand in Frankreich der Brauch, jemandem  heimlich einen Papierfisch auf den Rücken zu kleben. Der Poisson d’Avril (Aprilfisch) steht für etwas Leichtgläubiges, das „anbeißt“. Der Brauch ist bis heute sehr lebendig, besonders bei Kindern.

In Großbritannien heißt der Tag „April Fool’s Day“und ist seit dem 17. Jahrhundert bekannt. Traditionell dürfen Streiche nur bis 12 Uhr mittags gemacht werden. Wer danach scherzt, gilt selbst als „April Fool“.

In Spanien & Lateinamerika wird kein 1. April gefeierte – sondern der 28. Dezember. Er heißt dort „Día de los Santos Inocentes“ (Tag der unschuldigen Kinder) und war ursprünglich ein religiöser Gedenktag, der später mit Scherzen vermischt wurde. Die Streiche funktionieren ähnlich wie Aprilscherze, oft mit Zeitungsenten.

Genauso ungewiss ist, warum gerade dieses Datum zum Tag der Scherze und Streiche wurde. Häufig wird der Brauch mit dem unbeständigen, unvorhersehbaren Aprilwetter in Verbindung gebracht, das uns alle an der Nase herumführt.

Es gibt zwei mögliche historische Erklärungen für den Aprilscherztag:

1. Der Augsburger Münztag.  1530 soll am 01.04. im Augsburger Reichstag ein Münztag zur Vereinheitlichung der Währung stattfinden. Viele Spekulanten verloren an diesem Tag ihr Geld und wurden als Narren ausgelacht, denn der angekündigte Münztag fand nie statt.

2. Kalenderumstellug. 1564 führte Frankreich den Gregorianischen Kalender ein. Das neue Jahr begann nun offiziell am 1. Januar statt Ende März/Anfang April. Menschen, die weiterhin im April Neujahr feierten oder davon nichts mitbekamen, wurden verspottet und mit falschen Geschenken oder Einladungen hereingelegt.

Diese beiden historischen Ereignisse sind die wahrscheinlichsten Erklärungen für den Narrentag. Weitere geschichtliche oder religiöse Verbindungen kursieren als Hintergrundgeschichten rund um den ersten April. Aber keine ist tatsächlich belegt.

Ich selbst habe eine Aprilgeschichte erlebt, die aber im Herbst stattfand. Ich hatte Nachtdienst bei den Stuttgarter Nachrichten, da kam über den Ticker die Meldung, dass der ehemalige Landtagschef gestorben sei. Normalerweise wäre das nur eine Meldung auf einer hinteren Lokalseite gewesen, aber mir war fad, also bin ich ins Archiv gelaufen und habe mir die Akte über den Mann besorgt. Ich schrieb einen ausführlichen Nachruf, und wir waren die einzigen, die am nächsten Morgen so etwas hatten.

Ein paar Tage später faltterte mir eine Einladung zur Geburtstagsfeier eben dieses Ex-Landtagschefs in die Redaktionsstube – der war nämlich gar nicht tot, das ganze war eine Falschmeldung einer Nachrichtenagentur.

Ich fuhr natürlich hin, es gab eine große Gesellschaft, und allen wurde ein Rinderfilet serviert – nur mein Teller blieb leer. Am Schluß kamen zwei Keller mit einer großen Servierglocke zu mir. Als sie es hochhoben, lag darunter eine knusprig gebratene Ente…

Es hat zwar keiner „April! April!“ gebrüllt, aber für mich war es doch der perfekte Aprilscherz.

So, und jetzt müssen Sie sich fragen, ob ich mir das alles nur als Aprilscherz aus den Fingern gesogen habe, oder ob vielleicht doch ein Fünkchen Wahrheit dahintersteckt.

Fröhlichen ersten April!

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Schmutzfänger Smartphone

Smartphone: Wie reinigen? | VerbraucherFenster HessenGastbeitrag von BITKOM

Ob in der Küche, unterwegs oder im Bad – Smartphones sind ständige Begleiter im Alltag und kommen entsprechend auch häufig mit Schmutz und Keimen in Kontakt. Dennoch machen viele Menschen in Deutschland ihr Smartphone nur selten bewusst mit Reinigungsmitteln oder Tüchern sauber.

Rund jede und jeder Sechste (17 Prozent) der deutschen Smartphone-Nutzerinnen und Nutzer reinigt das Display nach eigenen Angaben nie. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung unter 1.004 Menschen in Deutschland ab 16 Jahren im Auftrag des Digitalverbands Bitkom, darunter 921 Smartphone-Nutzerinnen und -Nutzer. Weiterlesen

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Der direkte Draht zum Allmächtigen

Der Patron des Internets: Isidor von Sevilla - katholisch.de

Die Frage, wer Schutzheiliger des Internet werden soll, wurde lange hinter den Mauern des Vatikans mit Inbrunst diskutiert. Neben dem Erzengel Gabriel galt der Heiligen Isidor von Sevilla (ca.560-636) als fast schon prädestiniert, maßte sich sein 20-bändiges Lebenswerk, die „Etymologiae“, doch fast 1000 Jahre lang die „Summa des universellen Wissens“ zu sein, also quasi als das Google des Spätmittelalters. Doch dann tauchte im holländischen `s-Hertogenbosch ein neuzeitlicher Außenseiter auf, der womöglich beim Rennen um das Online-Patronat die Nase vorne gehabt hätte.

Zur Vorgeschichte: 1997 beschloss das Domkapitel der Sint-Janskathedrale, die 1220 fertiggestellte und mittlerweile doch etwas in die Jahre gekommene Kathedrale einer Generalsanierung zu unterziehen. Besonders traurig fanden Passanten den Anblick gewisser Heiligenstatuen, die von Wind und Wetter derart in Mitleidenschaft gezogen worden waren, dass sie als solche gar nicht mehr zu erkennen waren, sondern eher zufällig geformten Stalagmiten aus Sandstein ähnelten. In einer Ausschreibung setzte sich der holländische Bildhauer Tom Mooy gegen starke Konkurrenz durch und erhielt den Auftrag, insgesamt 40 Steinfiguren zu schaffen, darunter 14 Engel, um die verwitterten Vorgänger zu ersetzen. Weiterlesen

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Wird der Aetheismus aussterben?

March 23rd is International Atheist Day! Whether you're an atheist or not, if it's safe for you to do so, I encourage you to wish an atheist a happy Atheist Day today.Am 23. März ist wieder World Atheist Day, und wir sollten alle darauf vorbereitet sein. Es gibt auf Quora und woanders immer wieder die Frage: „Wird der Atheismus aussterben?“ Die Zahlen sprechen eine ganz andere Sprache!

Immer mehr Menschen, zumindest in Europa, verlassen ihre Religion und werden Atheisten. In ganz Europa sind etwa ein Viertel der Menschen konfessionslos (einschließlich Atheisten, Agnostiker und andere ohne Religion). Dieser Anteil steigt seit Jahrzehnten. In Westeuropa bezeichnen sich etwa 14 % ausdrücklich als Atheisten, und etwa 44 % geben an, überhaupt nicht religiös zu sein – der höchste Anteil aller Regionen in der entsprechenden Gallup-Umfrage.

Offenbar zeigen jahrhundertelange Ausbeutung und Verfolgung durch die christlichen Kirchenoberen und in jüngster Zeit das Bekanntwerden von Päderastie unter den Geistlichen beider großen Konventionen ihre Wirkung. Weiterlesen

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Das Metaverse steht vor dem Aus

Wann haben Sie das letzte Mal etwas von Metaverse gehört, das Facebook-Chef Mark Zuckerberg vor fünf Jahren verkündete und das sich um eine auf riesige, auf Virtual Reality basierende, immersive digitale Welt sein sollte, in der Menschen arbeiten, spielen und sich treffen könnten. Es sollte eine Parallelwelt entstehen, voller Läden, Konferenzräume und Freizeitparks, wo Menschen immer mehr ihrer Zeit verbringen sollten.

Inzwischen ist es irgendwie still geworden um Metaverse, finden Sie nicht? Weiterlesen

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Das globale Dorf

Dieser Beitrag erschien am 12.8.2008 im Cole Blog

Macht das Internet doof? | Der Männerblog

Neulich kam ich aus Indien zurück und bin gleich weiterge­flogen nach Kiel, wo der Fachbereich „Medienproduktion“ der Fachhochschule sein zehnjähriges Jubiläum feierte und man mich gebeten hatte, ein Symposium zu halten zum Thema „Hirn aus – Internet an?“.

Ich habe dort über die unsägliche Titelgeschichte des „Spiegel“ („Macht das Internet doof?“) geredet und über den digitalen Generationenkonflikt. Ich habe sie daran erinnert, dass Marshall McLuhan sagt die Medien, die wir konsumieren, würden unser Medienverhalten prägen. Wer sich immer nur von Fernseh- und Radiosendern berieseln lässt, wird man zeitlebens ein passiver Konsument bleiben. Wer mit Interaktion, Dialogmedien und Mitmach-Internet aufwächst, der macht auch sonst aktiv mit und lässt das Leben nicht einfach über sich ergehen.

Genauso wie in Indien habe ich in Kiel wieder viele hoffnungs­volle Gesichter gesehen von jungen Menschen, die im Begriff sind, die Welt zu verändern. Sie lernen die Grundtechniken, die sie befähigen werden, mit immer neuen Neuen Medien kompe­tent und selbstverständlich umzugehen. Und dann stellte mir ein Student auf einmal die Frage, wo denn meiner Meinung nach die größte Gefahr für die heranwachende Generation von deutschen Medienschaffenden liegt. Weiterlesen

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König Kunde sucht Hoflieferant

im Cole Blog

Kundenbindung im digitalen Zeitalter – smarte Kundenclubs | LOGMEDIA

Wer an einem schönen weißblauen Vormittag durch die Münchner Dienerstraße spazieren geht, erblickt an der strahlend gelben Renaissancefassade des Feinkostgeschäfts von Alois Dallmayr ein kleines Messingschild mit der Aufschrift: „königlich bayerischer Hoflieferant.“ Therese Randlkofer, eine ebenso resolute wie geschäftstüchtige Frau, hatte den Laden ihres verstorbenen Mannes Anton 1897 übernommen und zu einem der führenden Delikatessenhäuser Europas gemacht. Sie belieferte nicht nur die nahegelegene Residenz der Wittelsbacher, sondern zählte auch den Kaiserhof in Berlin sowie in der Spitze 14 weitere europäische Fürsten- und Königshäuser zu ihren Kunden.

Das Geschäftsmodell des Hoflieferanten ist heute aus der Mode gekommen, was eigentlich schade ist, denn es bietet einige wichtige Vorteile für den Händler: Er weiß genau, wer sein Kunde ist, er kennt dessen Geschmack, er weiß ungefähr, wann und wie viel er liefern muss und kann zumindest in der Regel einen etwas höheren Preis verlangen als der, den die Laufkundschaft zu zahlen bereit ist.

In der global vernetzten Wirtschaft hat das Modell des Hoflieferanten eine ungeahnte Aktualität bekommen, denn im Internet ist der Kunde wirklich König! Weiterlesen

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KI am Scheideweg

The Story of a Voice: HAL in '2001' Wasn't Always So Eerily Calm - The New York Times

Das Auge, das alles sieht!

Die Trump-Regierung hat einem der führenden KI-Unternehmen des Landes offen den Krieg erklärt! Wohin führt das?

Im Juli unterzeichnete Anthropic einen Vertrag mit dem Pentagon, um sein KI-System namens Claude in die Strategien des Militärs zu integrieren. Allerdings durfte Claude nicht für Massenüberwachung oder für tödliche autonome Waffen eingesetzt werden.

Der Streit zwischen dem Pentagon und Anthropic zeigt, wie unvorbereitet wir auf die Fragen sind, die für den breiten Einsatz von KI überall von entscheidender Bedeutung sind.

Fragen wie: Was passiert nun, da KI eingesetzt wird, um Arbeitnehmer zu ersetzen? Was passiert nun, da KI ihren eigenen Code schreibt? Was passiert nun, da KI offenbar erkennen kann, wann sie bewertet wird, und darauf mit einer Verhaltensänderung reagiert? Was passiert nun, da Regierungen sie in Operationen und Kriegen einsetzen? Was passiert nun, da die US-Regierung entschieden hat, dass die Technologie so mächtig ist, dass sie, wie im Fall Anthropic, eine gewisse Kontrolle über die Labore benötigt, die sie entwickeln? Weiterlesen

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Die allergrößten Kritiker der Elche ritten früher selber welche!

Rentier- und Elch-Mounts wären cool gewesen und hätten etwas Einzigartiges gebracht. (Ja, Entwickler, sie könnten auch leuchtend blaue Eismagie-Geweihe haben.) : r/totalwar

Elche wären doch die idealen Fortbewegungsmittel im hohen Norden, wo es neu Monate im Jahr tief verscheneit ist. Und dass sie lange Strecken zurücklegen können, hat Elch Erich bewiesen, als er von seiner polnischen Heimat bis nach Oberösterreich kam, wo er monatelang herumstreifte und sogar mehrmals die Donau durchquerte, bis man ihn betäubt und in seine seine neue tschechische Heimat gebracht hat.

Elche lassen sich zwar in jungen Jahren an Menschen gewöhnen, doch eine echte Domestizierung wie beim Pferd ist aufgrund des fehlenden Herdentriebs kaum möglich.

Die schwedische Kavallerie soll um 1700 versucht haben, Elche als Reittiere und Schlachtrösser auszubilden. Teilweise gelang das Experiment, denn Elche sind intelligent und lassen sich bis zu einem gewissen Grad durchaus zähmen und ausbilden. Weiterlesen

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